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Infotage für die Eltern der 4. Klassen: Samstag, den 16.01.2021 und Samstag, den 30.01.2021

Digitale Kompetenzen

 

Dem Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg verpflichtet, der in den Leitlinien die Medienbildung als „wichtigen Bestandteil allgemeiner Bildung“ hervorhebt, wird am Heidelberg College eine Medien- und Informatikbildung umgesetzt, die sich mit den neuen Medien und Informatik auf drei Ebenen auseinandersetzt. 

Auf der ersten Ebene dienen die neuen Medien - ähnlich den klassischen - als Vermittler der Lerninhalte, deren Aufgabe es ist, die Wirklichkeit so gut wie möglich abzubilden. Auf der zweiten Ebene kommt zur reinen Vermittlungsfunktion die Auseinandersetzung mit dem Medium an sich hinzu, so dass das Medium und somit die Informatik selbst zum Lerngegenstand werden. Auf der dritten Ebene werden mit Hilfe digitaler Medien und der Informatik selbst neue Medien oder andere Produkte hergestellt. 

Mit diesen drei Ebenen korrespondieren die digitalen Kompetenzen, die am Heidelberg College vermittelt werden. Auf der ersten Ebene lernen die Schüler die sinnvolle Mediennutzung, durch die sie Lerninhalte bestmöglich simuliert, visualisiert und gegebenenfalls binnendifferenziert durch Lernlevels vermittelt bekommen. Auf der zweiten Ebene kommt zur Kompetenz Mediennutzung die Medienkritik hinzu. Die Schüler lernen die Medien und Informationstechnologien sinnvoll zu nutzen, seriöse Inhalte und Informationen von anderen zu unterscheiden, Partizipationsmöglichkeiten für sich positiv zu nutzen, Gefahren und Missbrauch zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren, sowie die Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik einzuschätzen und zu bewerten. Ausgestattet mit den Kompetenzen Medienkunde, Mediennutzung und Medienkritik erwerben die Schüler nun auf der dritten Ebene, die Kompetenz der eigenen Medien- bzw. Informationstechnologiegestaltung, so z.B. das Drehen eines Videoclips, das Entwerfen und Erstellen eines Memes, das digitale Entwerfen eines Produktes, das dann durch einen 3D-Drucker oder einen Nachbau physisch greifbar werden wird, oder die Entwicklung eigener Software- und Hardware-Ideen. 

Um all dies in Gänze abbilden zu können, bietet das Heidelberg College seinen Schülern das folgende Portfolio aus Schulfächern, Profilen, Arbeitsgruppen & Projekten, Workshops, Wettbewerben, sowie Zusatzqualifikationen an.

  • Schulfächer:
    • Medienbildung (Klasse 5/6)
    • Aufbaukurs Informatik (Klasse 7)
    • Wahlfach Informatik (Jahrgangsstufe 1 & 2)
  • Profile:
    • Naturwissenschaft- und Technikprofil (NwT)
  • Arbeitsgruppen und Projekte:
    • AG Digitalwerkstatt
Unter dem Motto Coding, Making, Learning bietet die AG verschiedene Projekte an, die gleichzeitig stattfinden können. So ist sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittenen sicher etwas dabei. Im freien Experimentieren werden unterschiedliche Technologien ausprobiert und auch für eigene Ideen digitale Lösungen entwickelt. Nebenbei lernt man noch die grundlegenden Konzepte und Theorien der Informatik kennen. Themen sind u.a. Minicomputer, Raspberry Pi, Arduino, Calliope Mini, Robotik, 3D Druck, Sensoren.
    • HC Sense Project
Das HC Sense Project ist aktuell vorwiegend als Vorhaben für die Jahrgangsstufe angesetzt und wird dauerhaft als praktischer Teil im Wahlfach Informatik realisiert. Ausgehend vom Heidelberg College werden schrittweise Sensoren inkl. Minicomputer ausgebracht, um so u.a. Umweltdaten zu Feinstaub, Lichtintensität, UV-Intensität, Temperatur und Verkehrsaufkommen zu erheben. Diese Daten werden dann ausgewertet und entsprechend visualisiert. Angestrebt ist zukünftig auch die Erhebung von Umweltdaten im Gebiet der Altstadt Heidelberg sowie mobil, bspw. auf dem Schulweg per Fahrrad.
    • HC Bot Project
Das HC Bot Project wird ebenfalls vorerst für die Jahrgangsstufe angeboten und bildet dort wieder einen praktischen Teil des Wahlfachs Informatik ab. Bei diesem Vorhaben trifft Hardware- auf Softwareentwicklung. Die Schüler entwickeln eigene Ideen für Roboter, entwerfen für diese entsprechende 3D-Modelle und drucken die Modelle bzw. Modellteile am 3D-Drucker. In einem nächsten Schritt wird das Modell dann mit entsprechender Elektronik (Motoren, Ultraschall, Minicomputer, …) ausgestattet, um zum einen beweglich zu sein und zum anderen die eigene Umgebung erfassen zu können. Letztlich muss der Minicomputer entsprechend programmiert werden, um aus den erfassten Umgebungsdaten entsprechende Aktionen ableiten und anstoßen zu können.
  • Workshops (je nach Verfügbarkeit der Dozenten):
    • Grundlegende & Fortgeschrittene Präsentationstechniken
    • Umgang mit Sozialen Medien
    • Datenschutz & Privatheit
    • Maschinenschreiben am PC

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